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Bayerische Staatsbibliothek

Bayerische Staatsbibliothek im Stadtspiel München (Vorderseite) Mit über 8 Mio. Büchern eine der größten deutschen Bibliotheken.

Intriganten-Stadel – Münchens größter Architekt, der Klassizist Leo von Klenze, war zugleich sein gefürchtetster Intrigant. Fast 50 Jahre lang verteidigte er seine Favoritenstellung beim König mit allen Mitteln. Die Ludwigstraße zeugt von seiner einzigen Niederlage, ausgerechnet gegen den Sohn des Hofbauintendanten Andreas Gärtner, eines alten Herrn, der 1818 sein erstes Opfer wurde. Friedrich Gärtner, ebenfalls Baumeister, ging nach der Entlassung seines Vaters ins Ausland und kam erst Jahre später voller romantischer Ideen wieder zurück. Inzwischen hatte Ludwig I. Klenzes Klassizismus satt, ohne sich gegen ihn durchsetzen zu können. Da kam ihm der junge Gärtner gerade recht. Und so ließ er ihn die Ludwigstraße ab der Staatsbibliothek weiter bauen, nachdem er Klenze davon entbunden hatte. Der ging inzwischen nach St. Petersburg und baute dort die Eremitage. Doch 15 Jahre später traf den 55jährigen Gärtner der Schlag, nachdem ihm die Geliebte des Königs, die Tänzerin Lola Montez, mit fettem Kohlestift in seinen Entwürfen für den neuen Hauptbahnhof herumgeschmiert hatte. Da kehrte Klenze wieder an seinen Platz zurück. Gärtners Bibliothek ist heute mit acht Millionen Bänden die zweitgrößte Deutschlands.


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Renaissance-Kulisse Paläste Klenze

 

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