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Bavaria

Bavaria im Stadtspiel München (Vorderseite) Älter und solider gebaut als die New Yorker Schwester.

Echt kein Blech – „Dieser Koloss, von Ludwig I., König von Bayern, errichtet, ist erfunden und modelliert von Ludwig von Schwanthaler und wurde in den Jahren 1844 bis 1850 in Erz gegossen und aufgestellt von Ferdinand Miller.“ So lautet die Inschrift der Bronzetafel im hochgesteckten Haar der Bavaria. Sie war damals die erste begehbare Kolossalstatue auf der Welt seit der Antike, und schon ihre Herstellung galt als Sensation. Denn als der Auftrag erteilt wurde, waren die Kenntnisse der Römer längst in Vergessenheit geraten. Dabei sollte das gusseiserne Monstrum 18 Meter hoch und 78 Tonnen schwer werden. Sechs Jahre probierte Miller herum, bis er als erstes Stück den Kopf präsentieren konnte. Als der König zum Staunen kam, hatte Miller 30 Arbeiter darin versteckt, die zur Überraschung des hohen Gastes plötzlich einer nach dem anderen daraus hervor kletterten. Auch heute noch können die Besucher über eine Wendeltreppe in das bajuwarische Haupt klettern, um von oben hinaus zu schauen, wenn auch nicht durch die Augen, wie oft behautet wird. Die Freiheitsstatue in New York ist doppelt so groß, wurde aber erst 30 Jahre später begonnen und ist außerdem auch nur aus gehämmertem Blech.


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Ludwig von Schwanthaler Ferdinand Miller Kolossalstatue

 

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