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Augustinerbräu

Augustinerbräu im Stadtspiel München (Vorderseite) Letztes altbayerisches Lokal der Prinzregentenzeit.

Das Ketchup-Tabu – Am besten schmeckt München in altbayrischer Umgebung und die bietet als Wiege seiner Bierkultur und letztes Gasthaus der Prinzregentenzeit nur noch das Augustinerbräu. Die Augustiner waren 1328 die ersten Brauer der Stadt und ihr Bier schmeckte ihnen selbst so gut, dass der Herzog ihre Sauflust rügen musste. Herzstück des Gasthauses ist der prachtvolle Muschelsaal mit seinem großen Oberlicht. Im Sommer zieht es die Gäste dagegen in den arkadengesäumten Biergarten. Wer hier die Münchner Küche probieren will, sollte wissen: im Leberkäse ist weder Käse noch Leber, Obazda ist ein zerquetschter Camembert mit Zwiebeln und Gewürzen, Meerrettich heißt hier Kren, Radi ist ein fein geschnittener Rettich, ein Fleischbflanzerl eine Boulette und ein Steckerlfisch ein Grillfisch. Wer nun noch weiß, dass die Weißwurst nicht das Zwölfuhrläuten hören darf, also vormittags gegessen wird – am liebsten zu Brez‘n und süßem Senf, der gehört schon fast dazu. Aber Achtung! Scharfer Senf kann bereits als Provokation verstanden werden, Ketchup sogar als Beleidigung. Auch die Haut essen nur „Preiß‘n“ mit. Die Wurst wird „ausgezuz‘lt“, ausgedrückt oder geschält, niemals abgebissen oder geschnitten.


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Muschelsaal Obazda Kren Radi Radi Fleischbflanzerl Steckerlfisch Weißwurst

 

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