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Asamkirche

Asamkirche im Stadtspiel München (Vorderseite) Bayerns geniale Kunstbrüder im barocken Vollrausch.

Barock-Schocker – Wer mit Kirchenbau und – kunst bisher nichts anzufangen wusste, kann es ja mal mit einem Besuch der Asamkirche versuchen. Entweder das Thema hat sich damit für ihn erledigt oder er fängt Feuer. Denn die Kirche ist ein dunkelmystischer Barockschocker, der jeden, ob Laien oder Kenner, mit seiner schieren Menge an Pomp glatt erschlägt. Das kann man toll finden oder schrecklich, aber es lässt niemanden kalt. Der Bau ist so außergewöhnlich, dass er nur kirchenamtlich nach seinem Patron, dem Heiligen Johann Nepomuk, heißt. Umgangssprachlich wird er nach seinen Schöpfern und Bauherren, den Brüdern Asam, benannt. Die waren im frühen 18. Jahrhundert als malende, bauende und bildhauernde Multitalente die bedeutendsten Künstler Bayerns und prägten mit ihrer Arbeit die Kirchenkunst in Süddeutschland, Österreich und Böhmen. Aber nur hier konnten sie sich ohne Rücksicht auf einen Geldgeber richtig austoben, denn das hier war ihre Privatkirche, so privat wie ihr Wohnhaus gleich nebenan. Sie steckten ihr gesamtes Vermögen in den Bau. Die damit finanzierte Pracht entfaltet Ihre volle Wirkung nur am frühen Morgen. Denn nur dann fällt für kurze Zeit ein wenig Sonnenlicht in den Raum.


Weiterführende Informationen z.B. unter:

Tags

Johann Nepomuk Privatkirche Brüder Asam

 

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