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Amalienburg

Amalienburg im Stadtspiel München (Vorderseite) Mit fürstlicher Küche und Gemälden für Hunde.

Blinder Ehrgeiz – Wie schon sein Vater lebte auch Kurfürst Karl Albrecht den Ärger darüber, dass er nicht Kaiser werden konnte, in opulenten Bauten aus. Für seine Frau Maria Amalia fiel dabei 1739 die Amalienburg ab, in der sogar der Hundestall ausgemalt war. Aber das reichte der extravaganten Dame nicht. Sie ließ sich auch noch einen Schießstand für die Fasanenjagd aufs Dach bauen. Schönster Raum des Rokoko-Schlösschens ist besonders bei Kerzenlicht der runde Spiegelsaal. Aber auch die Küche mit ihrer blau-weiß-bunten Kachelpracht ist sehenswert. Sie verdankt sich der unfürstlichen Lust Amalias, das geschossene Wild ab und an auch selbst zuzubereiten. Doch die Freude daran währte nur kurz. Denn Karl Albrecht hatte sich mit Frankreichs Hilfe zum Kaiser krönen lassen, obwohl die Treulosigkeit der Franzosen schon seinem Vater das Genick gebrochen hatte. Das wiederholte sich jetzt. Die Franzosen ließen ihn im Stich, als die Österreicher zwei Tage später in Bayern einmarschierten. Damit war nicht nur die Kaiserkrone futsch, sondern auch das eigene Land verloren. Erst sein Sohn, Max III. Joseph, sollte endlich auf die Kaiserkrone verzichten und mit Österreich dauerhaft Frieden schließen.


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Tags

Hundestall Schießstand Fasanenjagd Kurfürst Karl Albrecht

 

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