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Altes Schloss Schleißheim

Altes Schloss Schleißheim im Stadtspiel München (Vorderseite) Krippenspiele und Andenken an verlorene Ostgebiete.

Herzogliche Aussteiger – Der Aufstieg Schleißheims zur Residenz begann 1601 mit einem schlichten Herrenhaus und einer Kapelle Wilhelms V., der sich hierher als Viehzüchter zurückgezogen hatte, nachdem er wegen staatsgefährdender Frömmigkeit abdanken musste. Doch auch hier setzte er sein frommes Werk fort und umgab sein Gut mit einem weitläufigen Kranz von acht Einsiedlerklausen, die er regelmäßig aufsuchte. Der 18 Kilometer lange Rundweg ist ausgeschildert und kann nachgewandert werden. Wilhelms Sohn, Maximilian I., trieb es nicht mehr ganz so toll mit dem lieben Gott, aber das Landleben als Alternative zum Alltag in der Residenz gefiel auch ihm. Deshalb ließ er das Herrenhaus 1616 durch ein rustikales Renaissance-Schloss mit großem Wirtschaftshof ersetzen und schmückte es mit Idyllen von Hirten und Schäferinnen. Heute ist das Alte Schloss eine Filiale des Bayrischen Nationalmuseums und zeigt eine Sammlung zur religiösen Fest- und Alltagskultur der Katholiken in aller Welt, in deren Mittelpunkt vor allem Krippenspiele stehen und außerdem die Ausstellung „Es war ein Land“ zur Geschichte und Kultur des verlorenen Ost- und Westpreußens und der Vertreibung seiner Einwohner.


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Tags

Einsiedlerklausen religiöse Fest- und Alltagskultur Vertreibung

 

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