Dresden Berlin Hamburg München Frankfurt Köln Leipzig Düsseldorf Zur Startseite

Tübke-Villa

Tübke-Villa im Stadtspiel Leipzig (Vorderseite) 300 Bilder des Malers Werner 
Tübke in seinem Wohnhaus.

Kurz mal weg. Werner Tübke sah sich als Renaissance- Mensch und ihm gefiel die Idee, er habe schon einmal als Mönch in einem toskanischen Kloster gelebt. Seine Klause in Leipzig war die Villa in der Springerstraße. Fast 30 Jahre lang stieg er hier jeden Morgen Punkt acht die Treppe zu seinem Atelier hinauf, schaltete das Radio ein, zog den weißen Kittel über und begann zu „malen, wie die Vögel singen“. Spätestens seit Fertigstellung seines 123 m langen und 14 m hohen Bauernkriegs-Panoramas in Bad Frankenhausen 1987 galt er als populärster Maler der DDR. 11 Jahre lang hatte er daran gearbeitet. Die Kritik pries das mit 3.000 Figuren bevölkerte Bild als altmeisterliche Allegorie auf die Tragik jeder Utopie. Nach Tübkes Tod, 2004, erwarb sein Galerist Karl Schwind das Haus und verlegte seinen Hauptsitz ins Erdgeschoss. Darüber richtete sich die Tübke-Stiftung ein. Sie zeigt über 300 Arbeiten aus dem Besitz der Witwe, neben Gemälden und Aquarellen vor allem Zeichnungen und Druckgrafiken. Darunter sind Bilder des 7jährigen Knaben Tübke und sein letztes Werk. Arbeitsmaterialien und private Gegenstände wie Tübkes legendäre Pfeife vermitteln den Eindruck, als käme der Maler jeden Moment zurück.


Weiterführende Informationen z.B. unter:

Tags

Bauernkriegs-Panorama Karl Schwind Witwe

 

Tour: Händler, Shopper, Partygänger
(bitte auswählen)
Tour: Stasi, Sex und Schrebergarten
(bitte auswählen)
Tour: Jockeys, Künstler, Suppenesser
(bitte auswählen)
Tour: Feldherren, Autobauer, Wasserratten
(bitte auswählen)
Speichern Sie diese Seite bei einem der folgenden Link-Netzwerke: