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Torhaus Markkleeberg

Torhaus Markkleeberg im Stadtspiel Leipzig (Vorderseite) Vor diesem Haus starben an einem Vormittag 800 Soldaten.

Apel-Stein. In Dölitz saßen die Polen im Rittergut und wurden von den Österreichern bestürmt, in Markkleeberg war es umgekehrt. Auch hier ging es mit wechselndem Erfolg um den Pleiße-Übergang. Auf den 200 m zwischen Schloss und Schule sollen am Vormittag des 16.10.1813 800 Soldaten gefallen sein. Daran erinnert heute ein Museum im Torhaus. Es zeigt neben Funden von den umliegenden Schlachtfeldern eine Lazarettstube und ein 20m² großes Diorama der Kämpfe. Besonders eindrücklich sind die Aufzeichnungen des Dorfschullehrers Schumann, denn in seiner Schule hatten sich die Polen verschanzt, bis die Österreicher sie in Brand steckten. Dazu widmet sich eine ganz unkriegerische Heimatstube dem bäuerlichen Leben in Markkleeberg. Vor dem Museum stehen zwei Apelsteine – Endpunkt eines patriotischen Schlachten-Wanderführers, den der Leipziger Schriftsteller Theodor Apel um 1860 anlegte und selbst bezahlte. Steine mit spitzem Kopf, das eingemeißelte „V“ und die gerade Nummerierung verweisen auf die Truppen der Verbündeten, Steine mit rundem Kopf, einem „N“ und einer ungeraden Zahl markieren dagegen Napoleons Stellungen. Dazu werden immer Gefecht, Heerführer, Einheiten und Stoßrichtung angegeben.


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Pleiße-Übergang Museum Lazarettstube Diorama Heimatstube Apelsteine

 

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