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Torhaus Dölitz

Torhaus Dölitz im Stadtspiel Leipzig (Vorderseite) Kanonenkugeln in der Fassade
erinnern an die Völkerschlacht.

Polens Freiheit. Hätten Napoleons Truppen überall so tapfer gekämpft wie am Rittergut Dölitz, wäre die Völkerschlacht vielleicht anders ausgegangen. Hier standen Poniatowskis Polen und verteidigten mit dem Übergang über die Pleiße zugleich ihre gerade erst wieder gewonnene Eigenstaatlichkeit. Bis zum Ende der Schlacht blieb ihr Patriotismus für die österreichische Infanterie unüberwindlich. 13 Kanonenkugeln in der Fassade des Torhauses erinnern heute noch daran. Nachdem das Schloss 1947 gesprengt wurde, ist das Torhaus Leipzigs letzter echter Bauzeuge der Völkerschlacht. Deshalb treffen sich hier jedes Jahr im Herbst Traditionsvereine aus ganz Europa, um die Kämpfe mit viel Getöse und Pulverdampf nachzustellen. Sie kampieren in Biwaks, tragen historische Uniformen, schlafen auf Strohsäcken und kochen am offenen Feuer. Im Torhaus illustrieren die Leipziger Zinnfiguren- Freunde die Ereignisse auf ihre Weise. Eines der 50 Dioramen zu den Schlachten der Befreiungskriege zeigt auch den Kampf um Dölitz. Aber der Verein beschränkt sich nicht auf die napoleonische Ära, er stellt auch Schlachten aus anderen Epochen nach und setzt wichtige kulturhistorische und stadtgeschichtliche Themen in Szene.


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Poniatowski Kanonenkugeln Traditionsvereine Biwaks Zinnfiguren Dioramen

 

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