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Südfriedhof

Südfriedhof im Stadtspiel Leipzig (Vorderseite) Mit dem größten Krematorium auf
einem deutschen Friedhof.

Fuchs & Hase. Die sagen sich in Leipzig auf dem Südfriedhof „Gute Nacht!“. Angelegt wurde er 1879 von Stadtbaurat Hugo Licht und Gartenbaudirektor Otto Wittenberg. Mit 82 ha zählt er zu den größten und schönsten Parkfriedhöfen Deutschlands. Dafür sorgen ein arboretumverdächtiger Baumbestand, viele stille Wiesen, rund 10.000 Rhododendren und Grabmale von bekannten Bildhauern wie Max Klinger und Carl Seffner. Überragt wird der Friedhof vom 60 m hohen Glockenturm der Kapellenanlage. Der 1909 eingeweihte Komplex aus Krematorium, Kolumbarium und Feierhallen wurde dem Eifel- Kloster Maria Laach nachempfunden und gilt als größter deutscher Bestattungsbau. Um ihn herum wurde ein zentraler Rundweg in Form eines Lindenblatts angelegt, um an das wendische Lipa (Linde) im Namen Leipzigs zu erinnern. Dieses Blatt sahen damals nur die Engel im Himmel. Heute sehen es mit Google-Earth und etwas Phantasie auch die irdischen Sünder. Die Liste der Promis, die hier ruhen, ist lang. Dazu gehören der Verleger Fritz Baedecker, der Circus-Direktor Cliff Aeros, der Kabarettist Jürgen Hart, der Ost-Rocker Klaus Renft, die Maler Mattheuer und Tübke, der Reichstags-Brandstifter van der Lubbe und die Mundartdichterin Lene Voigt.


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Parkfriedhof Rhododendren Max Klinger Fritz Baedecker Lene Voigt Klaus Renft

 

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