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Spinnerei

Spinnerei im Stadtspiel Leipzig (Vorderseite) Künstlerwohnungen, Ateliers, Galerien und Werkstätten.

Kreative Spinner. Viele hunderttausend Spindeln drehten sich um 1900 in der Baumwollspinnerei. Damals war sie eine der größten in Europa und bezog ihren Rohstoff von eigenen Plantagen in Deutsch-Ostafrika. Aber die Spindeln surrten auch ohne Kolonien weiter – bis nach der Wende. Kurz darauf zogen die ersten Künstler in die verlassene, sechs Hektar große Fabrikstadt. Dazu gehörte Neo Rauch, der als erster Vertreter der Leipziger Schule auch international Furore machte. Nach Angaben der Spinnerei- Verwaltung leben inzwischen über 100 Künstler hier. Doch die sieht man nicht. Sie wollen in Ruhe arbeiten und nicht erkannt werden. Kunst erleben kann man trotzdem, denn hier stellen auch ein Dutzend Galerien aus. Die 20 Backsteinhäuser sind solide gebaut. Sie wurden deshalb eher konserviert als saniert. Das hielt die Mieten niedrig und überzeugte auch rund 100 kleine Kreativ- und Dienstleistungsfirmen, sich hier niederzulassen. Alle zwei Jahre lädt die Spinnerei zum öffentlichen Rundgang ein. Dann wird der sonst eher beschauliche Ort zum Rummelplatz. Viele Gäste sprechen englisch – Kunst aus Leipzig ist auch in London und Paris gefragt und hier gewinnen die Galeristen einen schnellen Überblick.


Weiterführende Informationen z.B. unter:

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Neo Rauch Backsteinhäuser Rundgang Galeristen

 

Tour: Händler, Shopper, Partygänger
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Tour: Stasi, Sex und Schrebergarten
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Tour: Jockeys, Künstler, Suppenesser
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Tour: Feldherren, Autobauer, Wasserratten
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