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Specks Hof

Specks Hof im Stadtspiel Leipzig (Vorderseite) Leipzigs älteste Passage und größtes von 50 Messehäusern.

Steile Karriere – Der 1909 eingeweihte Specks Hof ist die älteste erhaltene Ladenpassage Leipzigs und war nach zwei Erweiterungen 1929 das größte von fast 50 Messehäusern in der Innenstadt. Bereits seit 1894 wurden die Gäste in den neuen Messehäusern auf kilometerlangen Zwangswegen an allen Ständen vorbeigeführt. So auch in Specks Hof. Der hatte seinen Namen von einem Vorgängerbau, der auf einem Porzellanfries im mittleren Lichthof dargestellt ist. Dessen Besitzer war Maximilian Speck, ein Gastwirtssohn aus Riesa, der mit 14 Jahren als Analphabet nach Leipzig kam. Doch er lernte schnell, wurde mit 20 Jahren Auslands-Vertreter einer Wollhandlung und schon bald darauf deren Teilhaber. Seine Geschäftsreisen verband er mit Galeriebesuchen und Kunstkäufen. Daneben entwickelte er sein Gut in Lützschena zur Musterwirtschaft und engagierte sich für die Weiterbildung des Gesindes und seiner Gutsbesitzer-Kollegen. Damit machte er sich auch in Russland und Bayern verdient. Der Zar schlug ihn deshalb zum Ritter und der bayerische König erhob ihn zum Baron von Sternburg. Den Leipzigern blieb der vermögende Speck als großer Kunstsammler in Erinnerung, dessen Bilder heute im Bilder-Museum hängen.


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Zwangswege Maximilian Speck Analphabet Kunstsammler Lützschena Zar

 

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