Dresden Berlin Hamburg München Frankfurt Köln Leipzig Düsseldorf Zur Startseite

Schaubühne Lindenfels

Schaubühne Lindenfels im Stadtspiel Leipzig (Vorderseite) Szenetreff im Westen mit gut besuchten Veranstaltungen.

Gemeinnützige Aktionäre. Das späte 19. Jh. kannte noch keine Medien. Für Unterhaltung sorgten damals Etablissements wie die ab 1874 ständig erweiterte „Gesellschaftshalle Lindenfels“ – eines der größten Tanz- und Concerthäuser der Stadt. Mit den ersten Filmvorführungen 1906 kündigte sich bereits die Zukunft des Hauses als Kino an. Sein bourgeoiser Charme verschwand nach 1949 hinter volkseigenen Sprelacartplatten. Doch auch die hielten den Verfall nicht auf, so dass das Kino 1987 schloss. Die Wiedereröffnung als „Schaubühne Lindenfels“ 1994 wurde mit Theater- und Filmvorführungen, Wolldecken und Tee gefeiert, weil es noch keine Heizung gab. Dahinter standen junge Theaterleute, die von einer eigenen Bühne träumten und die Sanierung vorantrieben. Trotz prominenter Unterstützung standen sie mehrmals vor dem Aus. Deshalb gründeten sie 2005 mit 900 Gesellschaftern eine gemeinnützige Aktiengesellschaft, die ihre Einlagen mit Kunst „verzinst“ und auf jedes Ticket einen „Kultur-Fuffziger“ für eigene Projekte erhebt. Neben Tanz, Theater, Lesungen, Kunstaktionen und Konzerten auf der Bühne zeigt das Kino historische Filme in Originalsprache und das Café Nora Roman lockt mit hausgemachten Gnocchis.


Weiterführende Informationen z.B. unter:

Tags

gemeinnützige Aktiengesellschaft Kultur-Fuffziger Tanz Theater Lesungen Kunstaktionen

 

Tour: Händler, Shopper, Partygänger
(bitte auswählen)
Tour: Stasi, Sex und Schrebergarten
(bitte auswählen)
Tour: Jockeys, Künstler, Suppenesser
(bitte auswählen)
Tour: Feldherren, Autobauer, Wasserratten
(bitte auswählen)
Speichern Sie diese Seite bei einem der folgenden Link-Netzwerke: