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Runde Ecke

Runde Ecke im Stadtspiel Leipzig (Vorderseite) Die MfS-Bezirksverwaltung ist heute ein Stasi-Museum.

Ostalgie? „Runde Ecke – Schreckenshaus, wann wird ein Museum draus“ drang es Anfang November ´89 bei den Montagsdemos zu den Stasi- Offizieren in der Bezirksverwaltung des MfS herauf. Den einen mag dabei Todesangst beschlichen, den anderen die blinde Wut gepackt haben. Doch die Besetzung des Hauses am Abend des 4. Dezember verlief friedlich, ohne Lynchjustiz und Märtyrer. 10 Kilometer Akten und 3,7 Millionen Karteikarten stellte das spontan gegründete Bürgerkomitee sicher, während die Menge draußen jubelte und „So ein Tag, so wunderschön wie heute“ sang. Im August 1990 war die Runde Ecke wirklich ein Museum. Und das ist sie heute noch. Die Ausstellung macht in 17 Räumen das System kenntlich, das hinter der diffusen, allgegenwärtigen Bedrohung steckte. Dabei sind es nicht die peinlichen Techniken und Methoden der Bespitzelung, die den Besucher erschüttern. Und es sind noch nicht einmal die Schicksale einzelner Opfer. Es ist vielmehr das Gefühl, dass es jeden treffen konnte. Die Totalität der Kontrolle, der Aufwand, der dafür getrieben wurde und die jedes Recht mit Füßen tretende Allmacht der Stasi sind es, die immer noch Schaudern machen. Der Rundgang endet vor einer Ostalgie-Vitrine.


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MfS Stasi Schreckenshaus Museum Ostalgie-Vitrine Allmacht Bespitzelung

 

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