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Rosental

Rosental im Stadtspiel Leipzig (Vorderseite) Gute Aussicht vom 20 m hohen Turm auf dem Scherbelberg.

Mücken und Räuber. Das Lokal „Mückenschlösschen“ erinnert daran, wie Leipzigs Ratsherren August den Starken einst davon abbrachten, sich ein Schloss für seine Messebesuche im Rosental bauen zu lassen. Da sie den Spaß bezahlen sollten, behaupteten sie, dort wimmele es nur so vor Mücken und Räuberbanden. Obwohl der Bauplatz mit der heutigen Picknick-Wiese und die Sichtachsen bereits angelegt waren, gab der Kurfürst den Plan auf. Beliebtes Ziel der Spaziergänger ist heute der Rosentalhügel wegen seines Aussichtsturms und seiner Rodelbahn. Im Nordwesten geht der Park in den Auenwald über, in dem sich das Frühjahr mit dem Knoblauchduft des Bärlauchs ankündigt. Doch die Auen-Landschaft ist bedroht. Durch die Flussregulierungen der Vergangenheit und die Braunkohlentagebaue sank das Grundwasser und der Boden trocknete aus. Ein „Wiedervernässungsprojekt“ soll dem abhelfen. Schlimme Erinnerungen an das Rosental hatte Karl May, denn er wurde hier verhaftet. Als Dieb, Betrüger und Hochstapler steckbrieflich gesucht, hatte er sich unter falschem Namen am Thomaskirchhof eingemietet, sich vom Brühl einen Pelz bringen lassen und war damit geflüchtet. Das brachte ihm vier Jahre Zuchthaus in Zwickau.


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Mückenschlösschen Räuberbanden Sichtachse Knoblauchduft Bärlauch Karl May Zuchthaus

 

Tour: Händler, Shopper, Partygänger
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Tour: Stasi, Sex und Schrebergarten
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Tour: Jockeys, Künstler, Suppenesser
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Tour: Feldherren, Autobauer, Wasserratten
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