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Panometer

Panometer im Stadtspiel Leipzig (Vorderseite) Gasometer als Bühne für illusionistische Panoramen.

Perfekte Illusion. Hinter der Wortschöpfung Panometer verbirgt sich die Präsentation von Pano (ramen) in (Gaso)metern. Die Idee dazu hatte der iranisch-deutsche Architektur-Professor Yadegar Asisi. Er war fasziniert von den Panoramen des späten 19. Jh. und noch mehr von ihrer Wirkung auf das Publikum. Dieser Zauber musste sich mit moderner Bildtechnik wiederbeleben lassen, nachdem der Film, der ihn einst zerstörte, im Alltag seinen Reiz verloren hatte. Davon war Asisi überzeugt. Und er sollte Recht behalten. Sein erstes Leipziger Projekt 2003 „8848Everest360°“ hatte fast 500.000 Besucher. Die Aussichtsplattform war nur 7 m hoch und doch fühlte man sich dort wie auf dem Berg der Berge. 2005 folgte, ähnlich erfolgreich, „Rom CCCXII“ mit dem triumphalen Einzug Kaiser Konstantins in die „ewige Stadt“ und 2009, im Humboldt-Jahr, kam „Amazonien“ als illusionistische Reise in die faszinierende Farb- und Klangwelt des Regenwalds. Den Wechsel der Bilder leitete beide Male eine furiose Dekonstruktion ein. Zuletzt rauschten Bergsteiger mit Cuttermessern an Seilen das Bild hinab, während unten die Besucher auf die herbfallenden Streifen warteten, um das Zerstörungswerk mit Farbpistolen zu beenden.


Weiterführende Informationen z.B. unter:

Tags

Asisi Panorama 8848Everest360° Rom CCCXII Amazonien

 

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