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Palmengartenwehr

Palmengartenwehr im Stadtspiel Leipzig (Vorderseite) Das Elsterwehr schützt die Westvorstadt vor Hochwasser.

Entenrennen. Das Palmengartenwehr, benannt nach dem einstigen Palmengarten nebenan, ist Leipzigs „Wasserknoten“. Bei Hochwasser staut sich hier das Wasser. Das hieß früher „Land unter!“ für Teile der Westvorstadt und des Waldstraßenviertels. Deshalb wollte man den Fluss schon seit 1850 bändigen. Doch erst nach dem Jahrhunderthochwasser 1909 folgten dem auch Taten. Leider erwies sich das neue Elsterbecken schon bei seiner Fertigstellung 1925 als Fehlplanung. Bis heute schüttet jedes Hochwasser darin Inseln auf, weil der gebremste Fluss hier alles fallen lässt, was er mitbringt. Stauraum bietet das Becken somit kaum. Dagegen soll in Zukunft ein Trick helfen: Das Becken wird nur noch im Notfall geflutet und dann im Schwall abgelassen, damit das Wasser den Schlamm mitreißt. Bei normalen Verhältnissen soll der Fluss wieder durch alte Arme am Becken vorbei fließen. Beim Leipziger Wasserfest im Sommer ist das Palmengartenwehr jedes Jahr Ziel eines 300-m-Entenrennens mit bis zu 10.000 gelben Gummienten. Veranstalter ist der Wasserstadt- Leipzig e.V., der sich für den Durchstich des Karl-Heine-Kanals zur Saale einsetzt. Die Adoption einer Ente kostet 3,00 a und der Erlös dient einem guten Zweck.


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Entenrennen Wasserknoten Elsterbecken Wasserfest Durchstich Saale

 

Tour: Händler, Shopper, Partygänger
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Tour: Jockeys, Künstler, Suppenesser
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Tour: Feldherren, Autobauer, Wasserratten
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