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Naschmarkt

Naschmarkt im Stadtspiel Leipzig (Vorderseite) Kaffee trinken und Leute gucken vor der Alten Börse.

Leute gucken. Im Sommer bietet sich der Naschmarkt mit seinem Restaurant-Freisitz wunderbar zum Ausruhen und Leute gucken an. Seit dem 16. Jh. wurde hier gehandelt, was der Name Naschmarkt schon vermuten lässt, wobei Naschwerk Salzheringe genauso meinte wie Obst und Gemüse. In der frühbarocken Alten Börse am Ende des Platzes findet heute nur noch Kultur statt. Doch früher wurde darin das große Geld gemacht. Denn seit 1687 trafen sich Leipzigs Kaufleute dort im Erdgeschoss, um Kontakte zu pflegen und Geschäfte abzuschließen und im Festsaal darüber, um mit Wertpapieren zu handeln oder auf Auktionen zu bieten. Den übrigen Platz säumt ein bunter Stile-Mix vom Renaissance- Rathaus über den historisierenden Handelshof bis zum modernen Zeitgeschichtlichen Forum. Die 1999 eröffnete Einrichtung ist das ostdeutsche Pendant zum westdeutschen Bonner Haus der Geschichte und mit 200.000 Gästen im Jahr Leipzigs bestbesuchtes Museum. Die Ausstellung illustriert mit 3.200 Objekten vom bunten Plaste-Eierbecher bis zum Genex-Katalog und vom Flucht-Flugzeug bis zum selbst gebastelten Untergrundsender den Alltag in der DDR und zeigt das SED-Regime zwischen Verführung und Gewalt, Zustimmung und Unterdrückung.


Weiterführende Informationen z.B. unter:

Tags

Wertpapiere Zeitgeschichtliches Forum DDR Alltag SED Genex-Katalog

 

Tour: Händler, Shopper, Partygänger
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Tour: Stasi, Sex und Schrebergarten
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Tour: Jockeys, Künstler, Suppenesser
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Tour: Feldherren, Autobauer, Wasserratten
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