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Musikviertel

Musikviertel im Stadtspiel Leipzig (Vorderseite) Musiker gibt es hier kaum noch, dafür viele Studenten.

Bike Point. So viele Musiker, wie hier Fahrräder herumstehen, gibt es in ganz Sachsen nicht. Tatsächlich ist das Musikviertel heute ein Hochschulviertel. Musik macht nur noch die Hochschule für Musik und Theater und das in allen Genres – von Klassik bis Pop. Sie nutzt den Bau des früheren Konservatoriums, in dem einst Arthur Nikisch und Max Reger unterrichteten. Der Name Musikviertel geht auf das Gewandhaus zurück, das hier seit 1884 stand und von Kapellmeistern wie Wilhelm Furtwängler geleitet wurde. 1944 brannte es aus. Obwohl es rekonstruierbar gewesen wäre, wurde es 1968 gesprengt. An seiner Stelle steht seit 2002 das Geisteswissenschaftliche Zentrum – ein Kulturinstitut für Osteuropafragen. Gegenüber fand 1891 die Albertina als zweitälteste deutsche Uni-Bibliothek eine neue Heimstatt. Auch sie wurde 1944 zerstört und ihre Reste dämmerten 1989 dem endgültigen Einsturz entgegen. 2002 war die Rekonstruktion abgeschlossen. Rechts neben dem einstigen Konservatorium liegt die Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur. Früher eine Gewerbeschule, bündelt sie heute traditionelle Leipziger Kompetenzen und bildet Architekten, Bibliothekare, Museologen, Ingenieure und Informatiker aus.


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Arthur Nikisch Max Reger Wilhelm Furtwängler Konservatorium Uni-Bibliothek HTWK

 

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