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Museum für Druckkunst

Museum für Druckkunst im Stadtspiel Leipzig (Vorderseite) Viele Werkzeuge und Maschinen dürfen ausprobiert werden.

Schwarze Kunst. Das Blei aus den Setzkästen hat die Welt mehr verändert als das Blei aus den Flinten. Egal, wie viel Wahrheit in dieser launigen Behauptung steckt: Ohne den Buchdruck wären wir heute nicht, was wir sind. Trotzdem hat der Fortschritt das Wissen um die „schwarze Kunst“ fast ausgelöscht. Das Leipziger Museum für Druckkunst ist weltweit einer der wenigen Orte, an dem sie noch gepflegt wird. Dort kann man Schriftgießern, Setzern und Buchdruckern noch bei der Handarbeit oder auch ihren Maschinen zuschauen und die Grundtechniken des Buchdrucks selbst ausprobieren. Dabei weht den Besuchern der Duft von Maschinenöl und Druckerfarbe um die Nase. Denn das Museum nutzt ein Gebäude, das seit 1928 ununterbrochen Druckerei war und es arbeitet noch täglich mit einem großen Teil seiner Technik. Dazu zählen Schmelzöfen, Gießlöffel, Bleilettern, Setzkästen, Pressen und viele Maschinen, mit denen sich das Handwerk im 19. Jh. zur Industrie entwickelte. Außerdem zeigt das Museum kunstvolle Stahlstempel, exotische Schriftschablonen, Zeichensätze für Hieroglyphen oder Runen, eine Handbuchbinderei und eine Holzstich-Werkstatt. Wechselausstellungen ergänzen das vielseitige Angebot des Museums.


Weiterführende Informationen z.B. unter:

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Buchdruck schwarze Kunst Schriftgießer Setzer Hieroglyphen Runen

 

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