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Moritzbastei

Moritzbastei im Stadtspiel Leipzig (Vorderseite) Kultur zum Studenten-Preis in Tonnen und Kasematten

Studentische Preise. 1551 beauftragte Kurfürst Moritz von Sachsen seinen Baumeister Hieronymus Lotter, die Leipziger Stadtbefestigung auszubauen. Eine ihrer vier Eckbastionen wurde deshalb Moritzbastei genannt. Nachdem sich die Bastei im Siebenjährigen Krieg als nutzlos erwies, diente sie als Lager und Werkstatt für verschiedene Berufe. 1796 wurde auf ihren Mauern die erste konfessionslose Bürgerschule Deutschlands errichtet. Als die ihr nachfolgende „Höhere Schule für Frauenberufe“ 1943 von Bomben zerstört in Trümmern lag, verfüllte man den Schutt in die Gewölbe, so dass nur ein grüner Hügel zurück blieb. Bei der Suche nach Räumen für einen Studentenclub, entdeckten junge Leute die Anlage 1973 wieder und räumten sie mit 30.000 Helfern, darunter die Physik-Studentin Angela Merkel, in 150.000 unbezahlten Stunden wieder frei. Da das Projekt in keinem Plan stand, avancierte es schnell zum bekanntesten „Schwarzbau“ der DDR. 1982 wurde die „MB“ als „Europas größter Studentenclub“ eingeweiht. Heute wird sie von einer Stiftungs-GmbH geführt, bietet ohne Förderung „Kultur zu studentischen Preisen“ und ist einer der rührigsten Veranstalter der Stadt.


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Hieronymus Lotter Eckbastion Schwarzbau Angela Merkel Studentenclub

 

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