Dresden Berlin Hamburg München Frankfurt Köln Leipzig Düsseldorf Zur Startseite

Mariannenpark

Mariannenpark im Stadtspiel Leipzig (Vorderseite) Denkmal für Reformideen der Stadtpark-Gestaltung.

Pyramide. Der Mariannenpark heißt nach einer Marianne von Eberstein, deren Tochter das Rittergut Schönefeld 1900 der Gemeinde überließ. Die dafür bestimmte Gemeinnützigkeit sollte ein Park erfüllen, um den heftig gestritten wurde. Leipzigs Gartendirektor Hampel forderte Schönheit und sein Widersacher, Landschaftsarchitekt Migge, Nutzen. Hampel plädierte für kleinteilige romantische Landschaften, Migge für klare Linien, Rodelberg und Vereinswiese, Bolz- und Tennisplätze. Nach langen Kämpfen, Siegen und Niederlagen setzte sich schließlich in den 20er Jahren Migges Volkspark-Konzept durch. In dieser Form blieb der Park bis heute erhalten. Als Zeugnis für die Reformideen des frühen 20. Jh. im Gartenbau wurde er 1991 unter Schutz gestellt. Gleich mitgeschützt wurde der benachbarte Schlosspark, die Kirche für die Gefallenen von 1813, 1870/71 und 1914-18 sowie das Familiengrab derer von Eberstein. Die 6 m hohe schwarze Pyramide wurde 1883 errichtet und soll durch eine Eberstein ´sche Ägyptenreise inspiriert worden sein. Im Mariannenpark beginnt ein 25 km langer Radund Wanderweg durch die Parthenaue. Er führt über den Abtnaundorfer Park nach Plaußig und Taucha bis zur Mulde in Grimma.


Weiterführende Informationen z.B. unter:

Tags

Hampel Migge Volkspark Reform Schlosspark Pyramide Parthenaue

 

Tour: Händler, Shopper, Partygänger
(bitte auswählen)
Tour: Stasi, Sex und Schrebergarten
(bitte auswählen)
Tour: Jockeys, Künstler, Suppenesser
(bitte auswählen)
Tour: Feldherren, Autobauer, Wasserratten
(bitte auswählen)
Speichern Sie diese Seite bei einem der folgenden Link-Netzwerke: