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Mädlerpassage

Mädlerpassage im Stadtspiel Leipzig (Vorderseite) Messehaus und 140 m lange Einkaufspassage von 1912.

Glockenspiel. Die 1912 errichtete Mädler-Passage wurde einer bekannten Mailänder Galerie nachempfunden und vereinte ursprünglich ein viergeschossiges Messehaus mit 8.000 m² Ausstellungsfläche und eine 140 m lange Einkaufspassage. Am Portal Grimmaische Str. verweisen zwei weibliche Sandsteinfiguren mit Wein und Vase auf die Porzellan-, Wein- und Ledermessen, die hier bis 1989 abgehalten wurden. Gleich hinter dem Eingang führen zwei Treppen hinab in „Auerbachs Keller“. Auf den Brüstungen stehen sich zwei Bronzefigurengruppen zur Kellerszene im Faust gegenüber, bei der Mephisto die Studenten verzaubert. Dem Zeh des Teufels sieht man an, dass er verdächtigt wird, Glück zu bringen. Zwischen den Boutiquen, Bars und Kneipen der überglasten Passage führen Treppen hinauf zu den früheren Messeflächen, die heute von Büros und Dienstleistern genutzt werden, darunter eine Frisierstube, die sich furchtlos J.C. Woyzeck nennt und das Kabarett-Theater Sanftwut, dessen kleines Café über der Rotunde als Geheimtipp gilt. Dort biegt die Passage zum Neumarkt ab. Am Durchgang zur Petersstraße spielt seit 1970 ein Glockenspiel aus Meissner Porzellan zu jeder vollen Stunde klassische Melodien und Volkslieder.


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Glockenspiel Auerbachs Keller Kellerszene Mephisto Sanftwut Faust

 

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