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Kunsthalle der Sparkasse

Kunsthalle der Sparkasse im Stadtspiel Leipzig (Vorderseite) Die „Leipziger Schule“ und ihre Tradition seit 1945.

Könner. Wie andere Handelsstädte auch, war Leipzig in seiner langen Geschichte für alles Mögliche berühmt, nur nicht für seine Kunst. Das änderte sich erst in den 90er Jahren und mündete in den bis heute anhaltenden Erfolg der Neuen Leipziger Schule. Paradoxerweise ist dies der SED zu verdanken. Ihr vermessener Wahrheits- und Realismus- Anspruch forderte handwerkliche Meisterschaft und brachte einen Künstlertyp hervor, wie ihn zuletzt das späte 19. Jh. kannte – Persönlichkeiten mit einem umfassenden, die Kunst übersteigenden Gestaltungswillen. Nicht zufällig wurden Werner Tübke oder Bernhard Heisig Malerfürsten genannt. Dieser Background verschaffte ihren Schülern einen großen Vorsprung, als traditionelle Malerei international plötzlich wieder gefragt war. Dies früh erahnt zu haben, ist das Verdienst der Sparkassen Kunsthalle. Seit 1993 sammelt sie Leipziger Kunst von 1945 bis in die Gegenwart mit Schwerpunkt „Leipziger Schule“ und verfügt inzwischen über 2.500 Gemälde, Grafiken, Fotos und Skulpturen von 150 Künstlern. Seit 2001 werden sie in jährlich wechselnden Ausstellungen gezeigt. Viele Arbeiten der Jüngeren erschließen sich leicht und hintersinnig zugleich einem breiten Publikum.


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Werner Tübke Bernhard Heisig Malerfürsten

 

Tour: Händler, Shopper, Partygänger
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Tour: Jockeys, Künstler, Suppenesser
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Tour: Feldherren, Autobauer, Wasserratten
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