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Krystallpalast

Krystallpalast im Stadtspiel Leipzig (Vorderseite) In sehr großen Schuhen: Das Varieté der Stadt.

Varieté-Legende. Seit 1997 hat Leipzig wieder ein Krystallpalast-Varieté – nach 54 Jahren eine Neugründung der „Sachsendiva“ Katrin Troendle und ihres Partners Bert Callenbach. Mit 200 Plätzen im Parkett und auf den Rängen sowie einem Gourmet-Restaurant lädt das Theater alle zwei, drei Monate zu einem neuen Varieté- Programm mit internationalen Gästen ein. Der alte Krystallpalast in der Wintergartenstraße, gegenüber dem Hauptbahnhof, war bis zu seiner Zerstörung 1943 eines der renommiertesten und bekanntesten Varieté-Theater Deutschlands. Allein der Varieté-Saal des 1882 aus Glas und Eisen errichteten Baus fasste 1.800 Gäste. Mit allen Sälen, Restaurants, Bars, Cafés, Salons und Biergärten bot der Komplex sogar 15.000 Menschen Platz. Trotzdem wurde er nicht wieder aufgebaut. Seine Aura wirkte allerdings noch lange nach. 1957 eröffnete der Zirkus Aeros auf dem Areal in einem Holzbau ein neues Varieté, das später zum „Haus der Heiteren Muse“ wurde. Dort produzierte das DDR-Fernsehen die beliebte Samstagabendshow „Da liegt Musike drin“. 1992 ging das Gebäude durch Brandstiftung unter. Ein Versuch, den Standort mit einem Einkaufs- und Erlebniszentrum wiederzubeleben, scheiterte 1998.


Weiterführende Informationen z.B. unter:

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Katrin Troendle Bert Callenbach Zirkus Aeros Haus der Heiteren Muse

 

Tour: Händler, Shopper, Partygänger
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Tour: Stasi, Sex und Schrebergarten
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Tour: Jockeys, Künstler, Suppenesser
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Tour: Feldherren, Autobauer, Wasserratten
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