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Karl-Heine-Kanal

Karl-Heine-Kanal im Stadtspiel Leipzig (Vorderseite) Gondeln und Boot fahren, wo einst hart malocht wurde.

Wasserlust. Der Karl-Heine-Kanal stank 1989 so erbärmlich, dass der Zynismus, man könne seine Filme darin entwickeln, den Versuch wert schien. Heute ist auf dem Wasser und an seinem Ufer im Sommer wieder halb Leipzig unterwegs. Die einen rudern und paddeln (die Boote kann man ausleihen), die anderen spazieren auf dem neuen Uferweg oder fahren Rad. Und wie schon zu Karl Heines Zeiten verkehrt mit der „MS Weltfrieden“ auch wieder ein Fahrgastschiffchen. Das startet am Stelzenhaus und passiert in 80 Minuten fast alles, was man in Plagwitz und Lindenau gesehen haben muss. Noch exotischer ist nur ein Ausflug mit den venezianischen Gondeln, die vor dem italienischen Restaurant „Da Vito“ im Wasser liegen. Doch Bootsfahrten hatte Karl Heine nicht im Sinn, als er 1856 mit dem Kanalbau begann und mit dem Aushub Straßen baute oder Sümpfe trocken legte. Er wollte Plagwitz an die Weltmeere anschließen. Erst 1943 wurde die Idee aufgegeben. Der seitdem überfällige, nur 620 m lange Durchstich zum „gefangenen“ Lindenauer Hafen ist bis 2012 geplant. Ob dann auch die restlichen 10 km Kanal bis zur Saale gebaut werden, ist fraglich. Die Wirtschaft braucht die Verbindung nicht mehr. Nur noch der Tourismus.


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Karl-Heine-Kanal rudern paddeln MS Weltfrieden venezianische Gondeln Da Vito Durchstich

 

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