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Karl-Heine-Denkmal

Karl-Heine-Denkmal im Stadtspiel Leipzig (Vorderseite) Ehrung für einen tatkräftigen Visionär und Industriepionier.

Pionier. Dem Gutsbesitzersohn Karl Heine verdankt die Handelsstadt Leipzig, dass sie auch zur Industriestadt wurde. Als Heine um 1840 Jura studierte, war gerade die erste Ferneisenbahn eröffnet worden und niemand ahnte, dass damit eine Revolution begann. Heines Promotion über die Nutzung von Wasserwegen spiegelt dies noch wider. In ihr kündigt sich aber auch an, dass ihm die Juristerei nur Mittel zum Zweck war. 1843, gerade 24 Jahre alt, legte er seinen geerbten sumpfigen Grundbesitz trocken, parzellierte ihn und ließ ihn mit der heutigen Westvorstadt bebauen. Ab 1850 kaufte er Land in Plagwitz und Lindenau, baute Straßen, Brücken und eine eigene Destillerie und siedelte dazu Industriebetriebe an. So wurde aus Dörfern mit einigen Hundert Bauern ein Industrievorort mit 30.000 Einwohnern. Daneben begann er 1856 mit dem Bau eines Kanals, der Leipzig über die Saale mit den Weltmeeren verbinden sollte und brachte 1873 mit dem ersten Industriebahnhof Europas 37 Fabriken ans Schienennetz. Seit 1870 saß er als Parteiloser im Landtag, behauptete seinen Wahlkreis sogar gegen den Sozialisten-Führer Liebknecht und sorgte in dieser Rolle für den Anschluss von Plagwitz an die Leipziger Straßenbahn.


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Karl Heine Plagwitz Lindenau Industrie Kanal Saale Industriebahnhof

 

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