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Gohliser Schlösschen

Gohliser Schlösschen im Stadtspiel Leipzig (Vorderseite) Kunst und Konzerte im Winter, Freilufttheater im Sommer

Kulturhaus. Sachsen ist durch den augusteischen Barock geprägt. Das ihm nachfolgende Rokoko galt dagegen im 19. Jh. als „Hungerstil“ und blieb deshalb nur in wenigen Bauten erhalten. Eines der schönsten Beispiele dafür ist das Gohliser Schlösschen. Errichtet wurde es 1756 von dem reichen Kaufmann und Ratsbaumeister Johann Caspar Richter. Nach seinem Tod heiratete seine Witwe einen Geschichtsprofessor und kursächsischen Hofrat, der 1771 die Ausmalung des Festsaals mit dem „Lebensweg der Psyche“ durch Adam Friedrich Oeser, den ersten Direktor der Leipziger Zeichenakademie, in Auftrag gab. Dass hier auch der Freundeskreis um den Juristen Christian Gottfried Körner verkehrte, zu dem auch Schiller zählte, ist nicht belegt. Doch da war das idealistische 19. Jh. nicht kleinlich. Ihm reichte schon der Schiller-Verdacht, um das Schloss zum „Musenhof am Rosental“ zu erklären. Unter Oberbürgermeister C. F. Goerdeler wurde das Gebäude saniert und 1935 als Kulturhaus wiedereröffnet. Bis heute werden hier Konzerte aufgeführt, Lesungen gehalten und Ausstellungen gezeigt. Dazu lädt ein Restaurant ein und es werden Führungen angeboten. Höhepunkt im Sommer sind die Theateraufführungen auf der Freilichtbühne.


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Adam Friedrich Oeser Musenhof am Rosental C. F. Goerdeler Restaurant Theater

 

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