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Goethe-Denkmal

Goethe-Denkmal im Stadtspiel Leipzig (Vorderseite) Für den Teenager stand ein 28jähriger Turnlehrer Modell.

Turnlehrer Goethe. Als der 16jährige Goethe 1765 nach Leipzig kam, um Jura zu studieren, geschah dies auf Befehl seines Vaters. Er hätte lieber schöne Künste studiert und fühlte sich hier zunächst wie ein Hinterwäldler. Man belächelte seine Kleidung und seinen Dialekt. Aber er war selbstbewusst genug, passte sich an und fand schnell Anschluss an die Gesellschaft. Da ihn sein Studium langweilte, besuchte er die Poetik-Vorlesungen von Gellert, der seine Übungen verriss und nahm Zeichenunterricht bei Adam Friedrich Oeser, der ihn mit den Aufklärern und Winckelmann vertraut machte. Ohne Ernst Wolfgang Behrisch wäre der Dichter Goethe vielleicht schon in Leipzig gescheitert. Der Freund bestärkte ihn gegen Gellert und ermunterte ihn zu seinem ersten Gedichtband „Anette“. Darin verarbeitet Goethe seine Leidenschaft für die 19jährige Wirtshaustochter Anna Katharina Schönkopf. Nach zwei Jahren hatte „Käthchen“ genug von ihm und er wurde krank. Friederike, die Tochter Oesers, seine zweite „Flamme“, pflegte ihn, bis er nach Frankfurt heimkehrte. Bildnisse beider Frauen zieren das 1903 eingeweihte Goethe-Denkmal auf dem Naschmarkt. Für die Goethe-Figur stand übrigens ein 28jähriger Turnlehrer Modell.


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Oeser Winckelmann Gellert Schönkopf Käthchen. Frtiederike

 

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