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Gewandhaus

Gewandhaus im Stadtspiel Leipzig (Vorderseite) Einziger Konzerthaus-Neubau der DDR mit riesigem Gemälde.

Ernste Freuden. Mit Beethovens Neunter weihte das Gewandhausorchester 1981 seine dritte Spielstätte und den einzigen Konzerthaus-Neubau der DDR ein. Chefdirigent Kurt Masur hatte ihn durchgesetzt und Chefarchitekt Rudolf Skoda hatte sich dafür in aller Welt umgesehen. Beide gaben dem ältesten bürgerlichen Konzertorchester der Welt, das Mendelssohn Bartholdy und Furtwängler zu seinen Dirigenten zählte, nach einem 37jährigen Provisorium wieder ein Zuhause. Der Mendelssohn-Saal hat 500 Plätze, der Große Saal 1900. Dort steht die Schuke-Orgel mit ihren 6.638 8 mm bis 9,5 m langen Pfeifen. Sie trägt den Leitspruch des Orchesters: RES SEVERA VERUM GAUDIUM – Wahre Freude ist eine ernste Sache. Das Foyer wird von Sighard Gilles „Gesang vom Leben“ beherrscht. Mit 712 m² ist es das größte moderne Deckengemälde Europas und nachts auch vom Augustusplatz zu sehen. 600 Veranstaltungen, darunter 80 Gewandhausorchester-Konzerte, ziehen hier jährlich eine halbe Million Gäste an. Dazu bespielt das Orchester die Oper, begleitet die Thomaner und geht auf Tournee. Gegründet wurde es 1743 von 16 Kaufleuten und das Messehaus der Tuch- und Wollhändler (Gewandhaus) gab ihm als Spielort 1781 seinen Namen.


Weiterführende Informationen z.B. unter:

Tags

Kurt Masur Rudolf Skoda Mendelssohn Bartholdy Schuke-Orgel Sighard Gille

 

Tour: Händler, Shopper, Partygänger
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Tour: Stasi, Sex und Schrebergarten
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Tour: Jockeys, Künstler, Suppenesser
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Tour: Feldherren, Autobauer, Wasserratten
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