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Fregehaus

Fregehaus im Stadtspiel Leipzig (Vorderseite) Einst Sitz der mächtigsten Bank Mitteldeutschlands

Goethes Bankier. Vom Tellerwäscher zum Millionär, das gab es auch schon im 18. Jh. Als der Lampertswalder Pfarrerssohn Christian Gottlob Frege 1730 als Lehrling in eine Leipziger Gewürzhandlung eintrat, war er weder durch Herkunft noch Vermögen dazu prädestiniert, Begründer des mächtigsten mitteldeutschen Bankhauses zu werden. Seine erste eigene Gewürzhandlung gründete er 1739 auf Kredit, daneben betrieb er Geldgeschäfte und war damit so erfolgreich, dass er dreimal in die besten Kaufmanns-Familien Leipzigs einheiraten konnte. Damit war sein Aufstieg gesichert. Er pachtete die kursächsische Münze, investierte in Bergwerke und Textilmanufakturen, war Rittergutsbesitzer, handelte mit Tuchen und baute seine Bankgeschäfte aus. Als er 1781 starb, war er Sachsens bedeutendster Unternehmer. Sein gleichnamiger Sohn führte die Firma fort und erwarb 1782 den Barockbau in der Katharinenstraße. Anfang des 19. Jh. zählten neben Goethe viele Vertreter des deutschen Hochadels zu den Kunden der Bank. 1945 wurde sie geschlossen. Im Haus arbeitet heute der integrative Euopa-Haus-Leipzig e.V.. Derzeit bekanntester Nachfahre der Freges ist Andreas Frege, der Frontmann der Toten Hosen (Campino).


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Tags

Gewürzhandlung Bankhaus Münze Bergwerk Textilmanufaktur Campino Tote Hosen

 

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