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Coffe-Baum

Coffe-Baum im Stadtspiel Leipzig (Vorderseite) Zweitältestes Café Europas mit vielen berühmten Gästen.

Gaffee-Sachsn. Das Haus „Zum Arabischen Coffe Baum“ ist eines der ältesten Café-Restaurants Europas. Zu seinen Gästen zählten Lessing, Goethe, Wagner und Schumann. Im Erdgeschoss kann man sich noch auf ihre Plätze setzen, das Restaurant darüber widmet sich jüngerer Prominenz und in der zweiten Etage wird das sächsische „Scheelschen Heeßer“ mit einem Café Français, einem Wiener Café und einer Arabischen Kaffeestube international. Das Museum unterm Dach zeigt schließlich Kaffee-Kultur vom Röstgerät über die Kaffeemühle und die Napoleon-Tasse bis zum Musikautomaten. Eröffnet wurde das Kaffeehaus bereits 1711, aber seinen Namen erhielt es erst 1720 mit dem neuen Hauszeichen über dem Portal. Wer den Osmanen und den Putto geschaffen hat, ist nicht überliefert. Angeblich hat August der Starke die Plastik bezahlt als Dank für die Liebesdienste der Wirtin Johanna Lehmann. Aber das ist eine Legende genauso wie die Wortschöpfung „Kaffee-Sachse“ durch Friedrich den Großen, denn beim Volk kam das Luxusgetränk erst im 19. Jh. an. Ihren Ruf als Kaffee-Trinker verdanken die Sachsen dem Meißner Porzellan und deshalb meint „Bliemschengaffee“ auch einen Kaffee, der so dünn ist, dass das Dekor durchschimmert.


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Lessing Wagner Scheelschen Heeßer Kaffee-Kultur Kaffee-Sachse Bliemschengaffee

 

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