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Bismarckturm

Bismarckturm im Stadtspiel Leipzig (Vorderseite) Ausflugsziel am Sonntag mit Aussicht bis nach Halle.

Einheits-Feuer. Die Deutsche Studentenschaft nahm Bismarcks Tod 1898 zum Anlass, den Bau von Bismarcktürmen anzuregen und empfahl dafür den Entwurf des Architekten Wilhelm Kreis. Seinen Turm krönte eine Schale, in der zu Bismarcks Geburtstag, am Sedan-Tag oder zur Sommersonnenwende ein Feuer brennen sollte, das von den Nachbartürmen aus sichtbar war, so dass die Türme ein Feuernetz über das ganze Reich spannen würden. Obwohl viele der rund 240 Türme, die daraufhin entstanden, der Empfehlung folgten, blieb das Netz löchrig, das Wetter unberechenbar, die Organisation schwierig und die Vision ein Traum. Daran änderte auch der 1915 eingeweihte Turm in Lützschena nichts. Eine Allee mit 100 Krimlinden verstärkt bis heute seine Wirkung und spielt zugleich auf den Ursprung des Namens Leipzig (Lipa – slawisch für Linde) an. Bis in die 50er Jahre war der Turm ein beliebtes Ausflugsziel. Dann verfiel er trotz Umbenennung in „Turm der Freundschaft“ und wurde gesperrt. Seit 1997 kümmert sich wieder ein Verein darum. Er lädt zu Besichtigungen, Sonnenwendfeiern und einem jährlichen Crosslauf ein. Bei gutem Wetter reicht der Blick vom oberen Umgang bis zum nächsten Turm auf dem Petersberg bei Halle.


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Einheits-Feuer Wilhelm Kreis Sedan-Tag Feuernetz Krimlinden Lipa

 

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