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Bilder-Museum

Bilder-Museum im Stadtspiel Leipzig (Vorderseite) Umstrittener Glaskubus mit „Lufträumen“ für die Kunst

Bürgerstolz. Leipzigs erstes Kunstmuseum am Augustusplatz wurde 1858 von einem Leipziger Seidenhändler gestiftet. Auch die Bilder des Museums waren Schenkungen. Doch das Haus wurde 1943 zerstört und die spendablen Bürger wenig später vertrieben, darunter auch die Familie Speck von Sternburg. Die Sammlung von Maximilian Speck von Sternburg blieb da. Inzwischen ist sie durch eine Stiftung legitimiert und bis heute der größte Schatz des Hauses. Zu sehen sind Bilder von Frans Hals, Lucas Cranach und Caspar David Friedrich sowie die Werkschauen von Max Klinger und Max Beckmann. Die Moderne und die internationale Gegenwartskunst fehlen. Dafür zeigt das Museum viel „Leipziger Schule“, darunter Bilder von Bernhard Heisig, Werner Tübke und Wolfgang Mattheuer sowie Arbeiten der jüngeren Stars Neo Rauch und Daniel Richter. Um die Lücken der Sammlung zu füllen, fehlen die Sponsoren. Was einst privater Stolz reichlich gab, muss heute der öffentlichen Hand abgerungen werden. So auch der 2004 eröffnete Museums-Neubau – das erste neue Kunstmuseum im Osten seit 1950. Innen gewähren sogenannte „Lufträume“ überraschende Durchblicke. Von außen ist der Bau ein glatter Glas-Kubus und deshalb heftig umstritten.


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Frans Hals Cranach Caspar David Friedrich Klinger Beckmann Heisig Tübke Neo Rauch

 

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