Dresden Berlin Hamburg München Frankfurt Köln Leipzig Düsseldorf Zur Startseite

Bayerischer Bahnhof

Bayerischer Bahnhof im Stadtspiel Leipzig (Vorderseite) Vom ältesten deutschen Kopfbahnhof zum S-Bahn-Halt.

Haltepunkt Gose. Mit der ersten deutschen Ferneisenbahnstrecke Leipzig-Dresden wollte der Nationalökonom Friedrich List die Deutschen 1839 für ein bundesweites Schienennetz mit Leipzig als Hauptknoten begeistern. Da die Strecke bald Gewinn abwarf, wurde 1841 eine zweite ins bayerische Hof gebaut. Daran erinnert der Bayerische Bahnhof als ältester erhaltener Kopfbahnhof Deutschlands und einmaliges technisches Denkmal. Damals hielt man ihn für zu pompös, dabei waren es die Brücken im Vogtland, an denen die Investoren scheiterten. Sie wurden doppelt so teuer wie geplant, weil es kein Vorbild gab. Um das Projekt zu retten, sprang das Königreich Sachsen ein. Und der Einsatz lohnte sich. 1875 hatte der Bayerische Bahnhof eine Million Fahrgäste. Durch die Eröffnung des Hauptbahnhofs 1912 wurde er zum Nebenbahnhof. 1943 zerstört und nicht wieder aufgebaut, verfiel er bis zur Stilllegung 2001. Erst vor kurzem verwandelte der neue Citytunnel den historischen Kopfbahnhof in einen modernen S-Bahn-Haltepunkt. Dafür musste man den 2800 t schweren Porticus vorübergehend um 30 m verschieben. Die alten Bahnhofsgebäude werden inzwischen als Gasthaus mit eigener Gose-Brauerei und großem Freisitz genutzt.


Weiterführende Informationen z.B. unter:

Tags

Friedrich List Citytunnel Porticus Gose-Brauerei Brücken im Vogtland

 

Tour: Händler, Shopper, Partygänger
(bitte auswählen)
Tour: Stasi, Sex und Schrebergarten
(bitte auswählen)
Tour: Jockeys, Künstler, Suppenesser
(bitte auswählen)
Tour: Feldherren, Autobauer, Wasserratten
(bitte auswählen)
Speichern Sie diese Seite bei einem der folgenden Link-Netzwerke: