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Barthels Hof

Barthels Hof im Stadtspiel Leipzig (Vorderseite) Vorne rein und hinten raus: Einziger erhaltener Durchhof.

Durchhof. Der Barthels Hof ist als Durchhof der einzige erhaltene Leipziger Messehof aus dem 18. Jh. Auf der einen Seite fuhren die Packwagen hinein und zur anderen wieder hinaus, ohne wenden zu müssen. Errichtet wurde der Komplex um 1750 als Bank- und Handelshaus für den Leipziger Kaufmann Gottlieb Barthel. Da die Keller feucht und als Lager ungeeignet waren, wurden die Handelsgüter mit Kranbalken auf die Speicherböden in den hohen Dächern der vierstöckigen Häuser gehievt. Im Erdgeschoss befanden sich Verkaufskammern und Ställe, im Obergeschoss gab es prachtvolle Festsäle und im übrigen Haus lagen die Kontore, Wohnräume und Herbergen. Damit vereinten die Durchhöfe alle privaten und geschäftlichen Funktionen eines Kaufmannslebens. 1989 war Barthels Hof eine einsturzgefährdete Ruine. In den neunziger Jahren wurde er von dem Immobilienunternehmer Jürgen Schneider nahezu komplett entkernt und detailgetreu wieder aufgebaut. Die Fassade wurde bereits 1871 neobarock überarbeitet und dabei mit dem Renaissance- Erker des ältesten Bürgerhauses der Stadt geschmückt. Innenhof und Passagen laden heute mit zahlreichen Geschäften, Restaurants und vielen Veranstaltungen zum Shoppen und Genießen ein.


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Tags

Messehof Kranbalken Speicherböden Kontor Jürgen Schneider

 

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