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Augustusplatz

Augustusplatz im Stadtspiel Leipzig (Vorderseite) Milchtöpfe, Krochhaus und Europas drittälteste Oper.

Milchtöpfe. Sachsens erster König Friedrich August hat sich als Namensgeber für den Augustusplatz durchgesetzt. Zweimal wollte Karl Marx ihm diese Ehre streitig machen: 1928–33 und 1953–90. Von den Vorkriegsbauten blieben nur wenige erhalten, darunter das Krochhaus von 1928. Die glockenschlagenden Hammermänner auf seinem Dach erinnern an den Markusplatz in Venedig. Dennoch ließ sich der Stadtrat nur von einem Holzmodell in Originalgröße überzeugen, Leipzigs erstem „Wolkenkratzer“ zuzustimmen. Die Oper schräg gegenüber wurde in den späten 50ern errichtet und blieb der imposanteste Theaterneubau der DDR. Als Institution ist sie nach der von Venedig und Hamburg die drittälteste in Europa. Den Mende-Brunnen vor dem Gewandhaus stiftete 1886 eine wohlhabende Witwe zum Gedenken an ihren Gatten. Irgendwann verwechselte ein Journalist die Stifterin mit einer gleichnamigen Bordellbesitzerin und begründete damit eine unausrottbare Leipziger Legende. Sehenswert sind auch die art-Deco- Halle der Uni-Kustodie (Goethestraße 2) und die Kuppelhalle der Deutschen Bank daneben. Beide zeigen Ausstellungen. Der Unmut über die Tiefgaragen-Ausgänge auf dem Platz spiegelt sich in der Bezeichnung „Milchtöpfe“ wider.


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Tags

Hammermänner Holzmodell Mende-Brunnen art-Deco-Halle

 

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