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Apothekenmuseum

Apothekenmuseum im Stadtspiel Leipzig (Vorderseite) Hier begann der weltweite Siegeszug der Homöopathie.

Homöopathie. Das Sächsische Apothekenmuseum widmet sich der 600jährigen Apotheken- und Pharmaziegeschichte in Sachsen und zeigt in drei Räumen Apparaturen, Gefäße und Rezepte zur Herstellung von Arzneimitteln. Die Einrichtung stammt aus der Homöopathischen Central- Apotheke, die der Apotheker Willmar Schwabe seit 1871 im gleichen Haus betrieb. Mit dieser Apotheke, einem Großhandel und einem Verlag verhalf er der Homöopathie weltweit zum Durchbruch. Die daraus hervorgegangene Deutsche Homöopathie- Union und die Dr. Wilmar Schwabe GmbH sind bis heute erfolgreich. Begründet wurde die Homöopathie ein halbes Jahrhundert früher von Samuel Hahnemann ebenfalls in Leipzig. Deshalb räumt das Museum beiden Männern ihren Platz ein, auch wenn „ordentlichen“ Medizinern die Homöopathie bis heute als Scharlatanerie gilt. Obwohl kein Apotheker, gestand man auch dem „Scharlatan“ Karl May ein Plätzchen zu, denn auch sein Kara Ben Nemsi schätzte Schwabes Wunder-Pülverchen. Im richtigen Leben wohnte May für einige Tage über der Apotheke. Hier brachte man ihm den Biberpelz, mit dem er dann durch eine Hintertür flüchtete. Das brachte ihn ins Zuchthaus. Im Erdgeschoss der Apotheke lädt heute ein Restaurant ein.


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Willmar Schwabe Samuel Hahnemann Karl May Kara Ben Nemsi Biberpelz

 

Tour: Händler, Shopper, Partygänger
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Tour: Stasi, Sex und Schrebergarten
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Tour: Jockeys, Künstler, Suppenesser
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Tour: Feldherren, Autobauer, Wasserratten
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