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Altes Rathaus

Altes Rathaus im Stadtspiel Leipzig (Vorderseite) Heute als Stadtmuseum selbst sein bestes Exponat

Echtes Bachporträt. Als Stadt-Museum ist das Alte Rathaus von den Kerkerzellen im Keller über das Hauptgeschoss bis zur Turmkugel selbst sein wichtigstes Exponat. In der Ratsstube hängt das einzige zeitgenössische Porträt Bachs, denn hier unterschrieb er 1723 seinen Anstellungsvertrag als Thomaskantor und städtischer Musikdirektor und musste versichern, dass seine Gottesdienst-Musik nicht zu lang und opernhaftig wird. Für die Ratsherren war Bach nur eine Notlösung. Erst als Telemann und andere Kandidaten absagten, kamen sie auf ihn zurück. Das spiegelte sich auch in der Bezahlung wider und sorgte dauernd für Streit. Trotzdem komponierte Bach unentwegt Kirchen- und Gebrauchsmusik, zeugte fleißig Kinder und wurde zum Markenzeichen der Stadt. Das Rathaus gilt heute als bedeutender Renaissancebau. Errichtet wurde es 1556 in nur neun Monaten von Hieronymus Lotter. Der acht Mal gewählte Bürgermeister war Baumeister, ein tüchtiger Kaufmann und Organisator und stand deshalb auch im Dienst des Kurfürsten. Damals war das Rathaus mehr als ein Amtssitz. Im Großen Saal empfing man die Ehrengäste der Stadt, aber dort wurde auch gefeiert und getanzt. Heute nutzt ihn die Stadt für Kulturveranstaltungen.


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Porträt Bachs Bezahlung Thomaskantor Telemann Hieronymus otter

 

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