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Alte Messe

Alte Messe im Stadtspiel Leipzig (Vorderseite) Verfall und Zwischen-Nutzungen ohne Zukunft hinter dem  Doppel-M.

Abtanzen. Das 27 Meter hohe Doppel-M vor dem Nordeingang der Alten Messe steht für das bekannte Logo der Leipziger M(uster)-M(esse). In den Hallen dahinter wurden ab 1920 bei Frühjahrs- und Herbstmessen schwergewichtige Industrieexponate präsentiert. Im II. Weltkrieg produzierten die Dessauer Junkerswerke hier Flugzeugteile. Dadurch wurde das Gelände zum Ziel der Luftangriffe auf Leipzig und zu 80 % zerstört. Nach dem Wiederaufbau fanden hier wieder Messen statt – die letzte 1996. Seitdem verwahrlost das riesige Areal und wird für Trödelmärkte und vom Einzelhandel genutzt, als Stadtstrand oder für ein Autokino. In Halle 6 spielen die Blue Lions Eishockey, auf den Indoor- Feldern der Soccerworld trainieren die Fußballer und im „Volkspalast“ wird abgetanzt. Der fast 100 Jahre alte Bau war einst die Halle 16 und verwandelte sich nach einer „Urknall-Party“ 2006 in einen angesagten Riesen-Club mit Discos und Konzerten unter der „Donnerkuppel“, Lesungen und Kabarett im „Café Muckefuck“ und „Leute gucken“ auf der Café-Meile „Kreisverkehr“. Der verfallene Sowjetische Pavillon mit rotem Stern auf goldener Spitze soll ein Holocaust Museum werden. Doch darum wird schon seit Jahren gestritten.


Weiterführende Informationen z.B. unter:

Tags

Junkerswerke Trödelmarkt Stadtstrand Autokino Volkspalast Donnerkuppel

 

Tour: Händler, Shopper, Partygänger
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Tour: Stasi, Sex und Schrebergarten
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Tour: Jockeys, Künstler, Suppenesser
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Tour: Feldherren, Autobauer, Wasserratten
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