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Agra

Agra im Stadtspiel Leipzig (Vorderseite) Aus dem Park um das Weiße Haus ging die Agra hervor.

Verblasster Ruhm. Dass viele Ostdeutsche Markkleeberg kennen, verdankt die Kleinstadt auch ihrer „agra“. Die „Lehr- und Leistungsschau der sozialistischen Landwirtschaft“ präsentierte bis 1989 in über 90 Hallen und Pavillons die neuesten Landmaschinen, Züchtungen und Technologien und zog damit jährlich eine halbe Million Gäste an. Seit die Agra in der Neuen Messe (immer im April) stattfindet, erinnert daran nichts mehr. Zwei Hallen werden noch für monatliche Trödelmärkte genutzt, im Koi- und Japangartencenter finden Aquarien-, Terrarien-, Vogel- und Pflanzenbörsen statt, die Dölitzer Wassermühle präsentiert sich als ökologisches Kulturzentrum, das Schloss Markkleeberg als Galerie, im Weißen Haus wird geheiratet und musiziert und das Westphalische Haus zeigt eine Heimatkunde-Sammlung. Der Park ist ein ruhiger Erholungspark mit Spielplätzen, kleinem Freibad und Kegelbahn geworden. Ähnlich wurde er um 1900 auch konzipiert. Allerdings nicht für die Öffentlichkeit, sondern für den Zeitungsverleger Paul Herfurth, der das Weiße Haus als Sommersitz nutzte. Nur zu Pfingsten wird es hier noch einmal turbulent. Dann wird der Park zum Schauplatz eines Wave- Gotik-Treffens mit 20.000 dunklen Gästen.


Weiterführende Informationen z.B. unter:

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Markkleeberg agra Trödelmarkt Wassermühle Schloss Weißes Haus Wave-Gotik-Treffen

 

Tour: Händler, Shopper, Partygänger
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Tour: Jockeys, Künstler, Suppenesser
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Tour: Feldherren, Autobauer, Wasserratten
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