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Hohenzollernbrücke

Hohenzollernbrücke im Stadtspiel Köln (Vorderseite) Eine der meistbefahrenen deutschen Eisenbahnbrücken.

Alpine Unkrautzupfer – Als erste feste Rheinquerung zwischen Basel und den Niederlanden seit der Antike machte erst die neue Dombrücke den Dom zum echten Nationalsymbol. Denn sie ließ die moderne Eisenbahn direkt auf den mittelalterlichen Hochaltar zufahren und verband so die Vergangenheit mit der Zukunft. Das jedenfalls war die Idee von König Friedrich Wilhelm IV., als er 1855 den Standort der Brücke bestimmte und wenig später bei der Grundsteinlegung dieselbe Kelle und denselben Hammer benutzte, wie 13 Jahre zuvor schon beim gleichen Akt für die Domvollendung. Was aus dieser rückwärtsgewandten Vision wurde, wissen am besten die vier Reiter an den Brückenköpfen, die als Preußens letzte Herrscher die Monarchie zu Grabe trugen. Die erste Gitterkasten-Konstruktion, die wegen ihrer Schließtore auch Mausefalle hieß, war bald zu eng für den wachsenden Verkehr. Deshalb wich sie 1911 der neunbogigen Hohenzollernbrücke, die bis heute als meist befahrene deutsche Eisenbahnbrücke gilt – und als viel bestiegener „Kletter-Gipfel“. Denn seit der Stadtkonservator die Portale und Pfeiler frei gab, trainieren hier die Alpinisten mit der strengen Auflage, unterwegs in Fugen und Ritzen Unkraut zu zupfen.


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Dombrücke Nationalsymbol Eisenbahn König Kelle Hammer Mausefalle Friedrich Wilhelm IV.

 

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