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Vater Rhein

Vater Rhein im Stadtspiel Düsseldorf (Vorderseite) Von Wagner inspiriert, dem
deutschen Kaiser zu Ehren

Bronze-Pomp. Die Brunnenplastik „Vater Rhein und seine Töchter“ war ursprünglich eine Gipsplastik für ein Fest, auf dem die Rheinischen Stände Kaiser Wilhelm I. und seine Frau Augusta bejubelten, als die beiden 1884 Düsseldorf besuchten. Das Figuren-Ensemble spielt auf Richard Wagners „Ring des Nibelungen“ an. Da die Düsseldorfer damals von Wagner, Nibelungen, Kaiser und Plastik gleichermaßen begeistert waren, wurde der Gips 1897 in Bronze gegossen und vor dem Ständehaus der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Die Gruppe zeigt Vater Rhein auf einem Felsen, umgeben von vier idealen Frauenfiguren und spielenden Putten. Zu seinen Füßen liegt der Drache, der den Nibelungenschatz bewacht, das Rheingold mit Kaiserkrone und Reichsschwert. Wagners mythische Rheintöchter versinnbildlichen hier zugleich die Nebenflüsse des Rheins und sind zudem Allegorien auf Kunst und Gewerbe. Damit auch Ackerbau und Weinbau sowie die Fischerei nicht vergessen werden, kommen sie in Bildern auf der Rückseite zu ihrem Recht. Dramatik, Schwulst und Pomp des überladenen Ensembles sind typisch für die Zeit. Selbstbewusst glaubte man, mit Pathos, Technik und allen Stilen der Vergangenheit die Kunst vollenden zu können.


Weiterführende Informationen z.B. unter:

Tags

Nibelungen Kaiser Wilhelm Rheingold Drache

 

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