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Synagoge

Synagoge im Stadtspiel Düsseldorf (Vorderseite) Gotteshaus für 7.500 meist
russischsprachige Juden

Revival. Mit 5.500 Mitliedern war die Düsseldorfer jüdische Gemeinde vor 1933 vergleichsweise klein. Heute ist sie mit 7.500 Gläubigen die drittgrößte in Deutschland. 1904 führte die Einweihung der liberalen Synagoge in der Kasernenstraße schon einmal zur Abspaltung der Orthodoxen. 1945 kamen beide Seiten wieder zusammen und begannen mit 60 Mitgliedern eine Einheitsgemeinde aufzubauen. Die hatte 1958, bei der Einweihung der neuen Synagoge auf der Zietenstraße schon wieder 850 Mitglieder. Der lichte Rundbau ist bis heute das zentrale Heiligtum der Düsseldorfer Juden. Er verfügt über 250 Männerplätze unten sowie 150 Frauenplätze oben und steht allen Richtungen offen, wenn sie den orthodoxen Ritus akzeptieren. Die Gemeinde unterhält einen Altenclub, ein Seniorenheim, ein Jugendzentrum, eine Kita, eine Grund- und eine Religionsschule, eine Kulturakademie, eine Zeitung und einen Sportverein. Heute sind 90% ihrer Mitglieder russischsprachige Zuwanderer. Als Zeichen für die wachsende Modernität der Gemeinschaft mögen wie vor 100 Jahren die ersten Abspaltungen gelten. Den altväterlichen Chassidim treibt es die Mehrheit bereits wieder zu bunt. Sie treffen sich seit 2007 auf der Golzheimer Bankstraße.


Weiterführende Informationen z.B. unter:

Tags

Liberale Orthodoxe Männerplätze Frauenplätze Chassidim

 

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