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Stadterhebungs-Monument

Stadterhebungs-Monument im Stadtspiel Düsseldorf (Vorderseite) Siegelnde Grafen-Hände
vor apokalyptischen Reitern

Ursprung. Das Stadterhebungsmonument wurde der Stadt 1988 zu ihrem 700jährigen Gründungsjubiläum vom Heimatverein „Düsseldorfer Jonges“ gestiftet. Es erzählt in drei Szenen, wie die bergischen Bauern in der Schlacht bei Worringen 1288 ihren Landesherren Graf Adolf gegen den Kölner Erzbischof unterstützten und mit der letzten großen deutschen Ritterschlacht auch die strittige Erbfolge des Herzogtums Limburg entschieden. Als Dank dafür erhob der Graf Düsseldorf zur Stadt. In der ersten Szene symbolisieren Mistgabeln, Dreschflegel und Sensen sowie leere Harnische und Rüstungen die Anonymität des Tötens. Die 18 streitenden Parteien erkannten sich, von Trommeln angetrieben, nur an ihren Wappenschildern. Da die Bauern keine Gefangenen machten, gilt die Schlacht als blutigste des Mittelalters. In der mittleren Szene deuten die Unterarme des Grafen und seiner Frau die Siegelung der Stadtgründungsurkunde an. Die dritte Szene symbolisiert mit Schöffensiegel, Kanonikerhüten, Hanwerks- und Agrarprodukten den politischen und wirtschaftlichen Aufstieg Düsseldorfs. Für die genauere Deutung der 458 Einzelteile empfiehlt sich prophylaktisch die Lektüre von mindestens doppelt so vielen Geschichts-Büchern.


Weiterführende Informationen z.B. unter:

Tags

Ritterschlacht Graf Adolf Bert Gerresheim Denkmal Burgplatz

 

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