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St. Martin

St. Martin im Stadtspiel Düsseldorf (Vorderseite) In über 120 Zügen folgen
die Kinder dem Mantelteiler

Mantel-Teilung. Kein anderer Heiliger ist so fest verwurzelt im Düsseldorfer Brauchtum wie der Heilige Martin, der seinen Mantel teilte und damit einen Bettler rettete. Einmal im Jahr, am Vorabend des 11. November, ist ganz Düsseldorf auf den Beinen, um mit St. Martin für Nächstenliebe und Hilfsbereitschaft zu werben. Hauptakteure sind dabei die Kinder. Sie ziehen mit selbstgebastelten Laternen in über 120 Zügen dem Heiligen Martin hinterher, der sie, hoch zu Ross, meist zu einem Martinsfeuer führt. Dazu spielen oft Blaskapellen und die Kinder singen Martinslieder, um zum Schluss einen Weckmann (traditionelles Hefegebäck) oder andere Süßigkeiten zu bekommen. Zu den Organisatoren der Umzüge gehören häufig Kitas, Schulen und Vereine, allen voran die Schützen. Der von den Martinsfreunden organisierte Zug durch die Altstadt ist der größte in Düsseldorf. Er beginnt traditionell um 17 Uhr am Stiftsplatz und endet mit dem klassischen „Gripschen“, bei dem die Kinder in Häuser und Geschäfte einfallen, singen und dafür Süßigkeiten verlangen. Die Martinssäule auf dem Platz vor der St. Andreas Kirche stiftete 1965 der Heimatverein „Düsseldorfer Jonges“. Sie zeigt Martin beim Teilen seines Mantels.


Weiterführende Informationen z.B. unter:

Tags

Brauchtum Bettler Gripschen Kinder Martinslieder Weckmann

 

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