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St. Margareta

St. Margareta im Stadtspiel Düsseldorf (Vorderseite) Ältestes Monumentalbild
und noch älteres Kruzifix

Gnadenstuhl. Die Basilika St. Margareta ist fast 800 Jahre alt und steht für den Stil, die Farbigkeit und die Symbolik der rheinischen Spätromanik. Von universellem Rang ist das Gnadenstuhlbild in der Apsis über dem Altar. Es gilt als das älteste deutsche Monumentalgemälde. Ähnlich wertvoll ist das über 1.000 Jahre alte Kruzifix hinter dem Altar mit dem nur schwach ausgebildeten Körper und den weichen Gesichtszügen. Es ist neben dem Gerokreuz im Kölner Dom das älteste Hochkreuz nördlich der Alpen. Im Kontrast dazu stehen die Glasmalereien in den Fenstern aus den 50er Jahren. Bauherr der Kirche war 1236 eine kunstliebende Äbtissin, denn die Basilika gehörte zu einem Damenstift, in dem adlige Fräulein ihr Auskommen fanden, wenn sie besonders fromm oder besonders hässlich oder beides waren, so dass sie unverheiratet blieben. Heute ist St. Margareta eine Pfarrkirche mit einer aktiven Gemeinde und einem 250 Köpfe zählenden Kirchenchor. Seit 1598 lädt die Kirche am Sonntag nach Fronleichnam zu einer Blutprozession ein. Dabei tragen die St.-Sebastianus-Schützenbrüder eine Bergkristall-Reliquie unter einem Baldachin zur nahen Blutkapelle. Sie soll Erde vom Berg Golgatha mit Christi Blut enthalten.


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Tags

Gnadenstuhlbild Monumentalgemälde Hochkreuz Blutprozession Blutkapelle

 

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