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St. Andreas

St. Andreas im Stadtspiel Düsseldorf (Vorderseite) Die Hauptattraktion ist der
Zinksarg von Jan Wellem

Roll back. Herzog Wolfgang Wilhelm war 1613 heimlich zum Katholizismus konvertiert und rief deshalb 1619 die Jesuiten an seinen Hof. Die waren so etwas wie die Elitetruppe des Papstes und sollten auch in Düsseldorf wieder für „Ordnung“ sorgen. Dafür gab der Herzog 1622 den Bau der frühbarocken Andreaskirche als pfalz-neuburgische Hofkirche in Auftrag und ließ sie mit größtmöglicher Pracht ausstatten. Das hatte offenbar Erfolg. Ab 1630 war der Magistrat wieder protestantenfrei und 1641 schloss auch die letzte protestantische Kirche der Stadt. Damit war Düsseldorf wieder katholisch. Bis heute ist der Besucher überall im Kirchenraum von Heiligen umgeben, ob im Deckenstuck oder auf Gemälden. Touristische Hauptattraktion ist das herzogliche Mausoleum. Dieser zwölf- bzw. sechsseitige Kopfbau beherbergt die Sarkophage von sieben Mitgliedern des Hauses Pfalz-Neuburg, darunter auch den reich geschmückten Zinnsarkophag des 1716 verstorbenen Kurfürsten Johann Wilhelm II. (Jan Wellem). Bis zur Auflösung des Jesuitenordens 1773 blieb St. Andreas Klosterkirche, dann war sie Pfarrkirche und seit 2005 ist sie wieder Klosterkirche – diesmal für 12 Dominikaner. Ihr Angebot ähnelt dem anderer Innenstadtkirchen.


Weiterführende Informationen z.B. unter:

Tags

Kurfürst Johann Wilhelm Sarkophag Jan Wellem Jesuiten

 

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