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Schneider Wibbel

Schneider Wibbel im Stadtspiel Düsseldorf (Vorderseite) Gewitzte Hauptfigur des
Düsseldorfer National-Epos‘

Heldengedenken. In der Schneider-Wibbel-Gasse ehrt Düsseldorf den gleichnamigen Helden seines National-Epos´ nicht nur mit dem Namen des Straßenzugs, sondern auch mit einer Spieluhr und mit einer kleinen abgegriffenen Bronze- Statue, deren Berührung Glück bringen soll. Denn nichts hat Düsseldorf in der Welt so bekannt gemacht, wie die 1913 uraufgeführte Rollentausch- und Mundart-Komödie um den erst verstorbenen und dann wieder auferstandenen Schneider. Das in der napoleonischen Ära angesiedelte Stück von Hans Müller-Schlösser (1884 –1956) wurde seither viele tausendmal gespielt, mehrfach übersetzt, siebenmal verfilmt, fünfmal für das Radio vertont und für nahezu jedes Bühnen-Genre von Musical bis Ballett bearbeitet. Müller-Schlösser veröffentlichte über vierzig Bühnenstücke, Gedichtbände, Erzählungen und Bücher zur Düsseldorfer Heimatgeschichte, aber mit keinem dieser Werke sollte er je wieder an den Schneider-Wibbel-Erfolg anknüpfen können. Mit seinem nie bissigen, eher schwejk´schen Humor setzte er sich für die kleinen Leute seiner Heimatstadt ein und verteidigte ihre Lebensart gegen die Zumutungen der Moderne genauso wie gegen allerlei preußische und französische „Überfremdungen“.


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Tags

Müller-Schlösser Spieluhr Bronze Glück Mundart Theater

 

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