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Schloss Jägerhof

Schloss Jägerhof im Stadtspiel Düsseldorf (Vorderseite) Domizil der weltgrößten
privaten Goethe-Sammlung

Schloss Jägerhof. Sofern Goethe überhaupt eine Beziehung zu Düsseldorf hatte, ließe die sich nur aus der losen Freundschaft mit dem Literaten Johann Georg Jacobi begründen. Der war schon den Zeitgenossen als Süßholzraspler und „Womanizer“ suspekt. Heute ist seine schwülstige Verniedlichungs-Poesie nahezu unlesbar. Immerhin hat Goethe ihn zwei Mal besucht. Das erklärt nicht, warum Düsseldorf über die größte private Goethe-Sammlung der Welt verfügt. Denn deren 35.000 Objekte gehören eigentlich nach Leipzig. Dort wurden sie in der ersten Hälfte des 20. Jh. von Anton Kippenberg, dem berühmten Chef des Insel-Verlags zusammengetragen. In Leipzig hat Goethe immerhin studiert, und dort fand er in Auerbachs Keller einen Ort, der durch seinen „Faust“ weltberühmt wurde. Da Kippenberg 1945 nicht davon ausgehen konnte, dass die herannahenden Russen auf solche Sentimentalitäten Rücksicht nehmen würden, übergab er seine Sammlung den Amerikanern, und über die gelangte sie 1956 nach Düsseldorf. Zu den 1.000 Objekten der Dauerausstellung gehören Manuskripte, Briefe, Erstausgaben, Porträts und Büsten, Stadtansichten, Landschaftsbilder, Münzen, Medaillen, Plaketten, Glas und Porzellan aus dem 18. Jh.


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Johann Georg Jacobi Anton Kippenberg Insel-Verlag Leipzig

 

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